Angewandtes Folienmalen

Wir haben die letzten Tage wieder Zeit bei einem Workshop des Mobilitätsstipendiums verbacht. Diesmal ging es vorallem darum, neugierigen Kommunalvertreter*innen die Stipendiumsprojekte vorzustellen und Feedback aus potentieller Nutzersicht einzuholen. Wir haben dazu etwas Entwicklungszeit gegen einen Pinsel und Keynote eingetauscht und in dieser Zeit dann drei Foliensätze erstellt, verfeinert und letztendlich dann vorgestellt.

Die erste Version entstand am Abend vor, auf der Fahrt zum Workshop und während des ersten Workshoptags. Beim ersten Versuch, die Slides auch vor dem Testpublikum, bestehend aus den anderen Stipendiat*innen, zu benutzen wurde uns schnell klar, dass wir zu weit ausholen. Zudem folgte das Foliendesign nicht einer einheitlichen Linie und die Sprünge in der Präsentation machten das Verständnis nicht einfacher.

Die zweite Version war gestalterisch konsequenter, trotzdem probierten wir noch in 20 Folien unsere Sicht des Zustands von Mobilität zu zeigen - ohne eine verständliche Überleitung zum Teilaspekt Bikesharing zu schaffen.

Die dritte Version bekamen am nächsten Tag dann auch die Vertreter*innen aus den Kommunen zu sehen.

So ganz sicher ist aber auch hier die Reihenfolge und unser Versuch die Idee und das bereits umgesetzte zu kommunizieren noch nicht. Als besonders schwierig stellt sich heraus, den zuhörenden zu vermitteln, dass sie kein Geld auf ein hippes Startup werfen sollen um deren Dienstleistungen einzukaufen, sondern dass wir daran basteln, das Spielfeld so zu drehen, dass sie selbst in die Lage versetzt werden, Räder, Roller und andere Gefährte verleihen zu können.


Sehr hilfreich bei unseren drei Folienversuchen war am Anfang gemeinsam in einem in Echtzeit geteilten Foliensatz anzufangen, also Services wie Google Slides, Keynote/iCloud oder Collabora Online zu verwenden. So konnten mehrere Personen schnell Slideentwürfe anlegen und bearbeiten, die nach ein paar Feedbackrunden auf einen konsistenteren Erzähl- und Gestaltungsstrang umgebaut wurden.